Geschichte

Das Institut für Konstruktive Psychologie – kurz ifkp – wurde in seiner ursprünglichen Form 1988 von den Dipl. Psychologen Winfried Klaes, Dr. Dieter Ferring und Mattias Prinz als Fort- und Weiterbildungsinstitut gegründet.

Impulsgeber war der zu dieser Zeit noch sehr junge systemisch-lösungsorientierte Ansatz mit seiner breiten Anwendbarkeit für Fragestellungen sowohl von Familien, Paaren und Einzelnen wie auch für Entwicklungsaufgaben in Team und Organisation. 

Von Beginn an war es Zielsetzung des ifkp die Wirksamkeit des systemischen Ansatzes auch für traditionell nicht therapeutisch ausgerichtete Berufsgruppen zu erschließen, die mit ihrem Selbstverständnis und ihrer Praxis eher im (sozial-) pädagogischen Alltag von Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und Altenhilfe verankert waren.

Hiervon ausgehend entstanden im Laufe der Zeit ein Vielzahl von Qualifizierungsformen für nahezu alle Einsatzbereiche des Sozialwesens, am erfolgreichsten sicherlich die Weiterbildungsreihe „Systemisches Beraten“, über die sich in über vierzig jeweils zweijährigen Ausbildungsgruppen fast 1000 Teilnehmer*innen zu „Systemischen Beratern“ qualifizieren konnten.

Mit „ifkp-Team“ und „ifkp-Projekte“ hat das Institut für Konstruktive Psychologie im Laufe der Zeit bundesweit Schwerpunkte in den Feldern Supervision, Fachberatung, Konzeptentwicklung, Organisationsberatung und Qualitätssicherung für Einrichtungen und Träger des Sozialwesens gesetzt.

Nach über 20 Jahren erfolgreicher Tätigkeit legte das ifkp dann zunächst eine „Pause“ ein, um im Jahr 2018 mit dem langjährigen Leiter des Instituts für Konstruktive Psychologie, Winfried Klaes, als ifkp-KLAES wieder an den Start zu gehen. 

Anknüpfend an die Tradition des ifkp stehen heute wie damals die Bedarfslagen all jener im Sozialwesens Tätigen im Mittelpunkt, die für ihre Aufgabenstellungen in der Betreuung, Begleitung und Beratung hilfreiche praxistaugliche Ergänzungen ihrer pädagogischer Grundqualifikationen benötigen.

Entsprechend dem allgegenwärtigen Wandel in den Störungsbildern liegt dabei aktuell ein besonderer Schwerpunkt auf der Vermittlung von Verstehenszugängen und Fertigkeiten für den Umgang mit den sg. „neuen“ Klientengruppen, die mit ihrem stark herausfordernden Verhalten und ihren Auffälligkeiten im sozial-emotionalen Bereich in Einrichtungen der Jugendhilfe wie Behindertenhilfe veränderte Herangehensweisen und Konzepte notwendig machen.

Um für die Vielzahl fachlicher Fragestellungen im Umgang mit diesen massiven Störungen der Stressregulation ein möglichst breites und zielgenaues Themenspektrum anbieten zu können, ist 2019 über die Klaes & Wagner GbR eine Anbieterkooperation mit dem Institut für analoge Kommunikation entstanden.

In umfänglicheren Projekten und einzelnen Inhouseangeboten arbeitet das Institut für konstruktive Psychologie mit dem Institut-Johnson zusammen, mit dem eine langjährige Netzwerkerfahrung besteht, die von der fachlichen wie freundschaftlichen Verbundenheit der Institutsleitungen getragen ist.